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Waldlebensräume |
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Pannonische Eichen-Hainbuchen-Wälder (LRT 91G0*) |
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Der Großteil der am Bisamberg wachsenden Wälder ist den pannonischen Eichen-Hainbuchen-Wäldern zuzurechnen. In der Baumschicht dominieren Hainbuche (Carpinus betulus) sowie Stiel- oder Trauben-Eiche (Quercus robur, Qu. petraea). Je nach Standort können auch Esche (Fraxinus excelsior), Feld-Ahorn (Acer campestre) oder Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) stärker hervortreten. Selten zu finden sind Elsbeere (Sorbus torminalis) und Vogel-Kirsche (Prunus avium).
Bewirtschaftet werden die Wälder meist als Mittelwälder. Dabei wird der Großteil der Gehölze in einer Umtriebszeit von 30 bis 40 Jahren auf Stock gesetzt und als Brennholz genutzt. Gut gewachsene Kernwüchse von Eiche, Kirsche oder Elsbeere können bei einer Umtriebszeit zwischen 80 und 100 Jahren als Furnier- oder Möbelholz verwendet werden.
Durch diese Art der Bewirtschaftung entsteht ein Mosaik von geschlossenen Waldbereichen und Lichtungen, auf denen auch lichtliebende Pflanzen und Tiere existieren können.
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Wärmeliebende Flaum-Eichen-Wälder (LRT 91H0*) |
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Flaum-Eichen-Wälder wachsen auf flachgründigen, süd- oder westexponierten Hängen. Neben oft nur verstreut stehenden, schlecht gewachsenen Flaum-Eichen (Quercus pubescens) kommen Mehlbeere (Sorbus aria), Elsbeere (Sorbus torminalis) und Wild-Apfel- und Wild-Birnenarten (Malus sp., Pyrus sp.) vor. Dieser Waldtyp wird auch als Steppenwald bezeichnet. Durch den Lichtreichtum dieser Waldgesellschaft ist auch eine Strauchschicht ausgebildet und es können auch Pflanzen der angrenzenden Wiesen- und Saumgesellschaften gut gedeihen.
Stellenweise dringen Robinie (Robinia pseudacacia) und Föhren (Pinus nigra, P. sylvestris) in die Flaum-Eichen-Wälder ein. |
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