Bisamberg Habitat Management
 
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  Die für den Bisamberg und die Alten Schanzen typischen Trocken- und Halbtrockenrasen sind durch die Aufgabe der Nutzung stark gefährdet.

Das Aufkommen von Sträuchern und Gehölzen verdrängt lichtbedürftige Arten.
Durch Schwendungsmaßnahmen werden ehemals offene Bereiche wieder freigestellt. Unter Schwenden ist hauptsächlich das Entfernen von Sträuchern zu verstehen. In manchen Bereichen werden nicht standortheimische Baumarten wie Götterbaum, Robinie und Schwarz-Föhren entfernt.

Bei den Hohlwegen sollen die Gehölze in Teilbereichen entfernt werden, um die Beschattung der Böschungen und Lösswände zu vermindern. Damit sich die Gehölze auf den geschwendeten Flächen nicht wieder ausbreiten, werden einige Teilbereiche mit Ziegen oder Rindern beweidet.
     
           
  Vierbeinige Helfer für den Naturschutz        
           
  Seit Juni 2007 unterstützen mehrere Ziegen unsere Bemühungen bei der Pflege der Wiesenflächen auf den Alten Schanzen und am Bisamberg. Für die Beweidung werden nährstoffreiche, stark verbuschte Bereiche ausgewählt.

Je nach vorhandener Nahrung bleiben die Ziegen 3 bis 4 Wochen auf einer Fläche. Geht das Futterangebot zur Neige, wird eine neue Fläche eingezäunt. Den Ziegen stehen ein Unterstand und eine Tränke zur Verfügung.

Besonders gerne gefressen werden Brombeere, Waldrebe sowie Blätter und Früchte von Sträuchern. Die einzige Pflanze, die strikt gemieden wird, ist die Schwalbenwurz.

Über den Winter beziehen die Ziegen ein Quartier am Magdalenenhof.
     
           
 
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