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Projektgebiet |
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Der Bisamberg ist ein beliebtes Erholungsgebiet im Nordwesten der Großstadt Wien. Geologisch betrachtet gehört der Bisamberg zum Sandstein-Wienerwald. Er ist damit der nördlichste Ausläufer der Alpen, von denen er im Verlauf der Erdgeschichte durch die Donau abgetrennt wurde.
Das Projektgebiet liegt im Bereich der niederösterreichischen Gemeinden Langenzersdorf, Bisamberg und Hagenbrunn sowie der Stadt Wien. Am Westabhang des Bisambergs (Gemeinde Langenzersdorf und Bisamberg) dominieren verbuschte Trocken- und Halbtrockenrasen sowie Flaum-Eichen-Wälder, auf dem Plateau des Bisambergs gibt es großflächige Pannonische Eichen-Hainbuchen-Wälder. Vereinzelt wird in den Hanglagen auch noch Weinbau betrieben.
Der Wiener Teil des Projektgebiets ist durch landwirtschaftliche Nutzungen geprägt. Die weinbaulich dominierten Bereiche am Südostabhang des Bisambergs sind durch Hecken, Baumreihen, Brachen und Hohlwege gegliedert. Ein besonderes Kleinod sind die sogenannten Schanzen, ehemalige Verteidigungsanlagen am Fuße des Bisambergs. Durch extensive Nutzungen entwickelten sich hier im Laufe der Zeit wertvolle Trocken- und Halbtrockenrasen.
Aufgrund seiner einzigartigen Flora und Fauna haben die Länder Niederösterreich und Wien den Bisamberg auf einer Fläche von etwa 700 ha zum Europaschutzgebiet erklärt. Damit ist der Bisamberg Teil des europaweiten Schutzgebietsystems Natura 2000, dessen Ziel die Erhaltung gefährdeter Lebensräume, Tiere und Pflanzen ist.
Karte des Projektgebietes (163 KB) |
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